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Brennendes Boot löst überregionalen Großeinsatz aus

Gleich mehrere Touristen und Anwohner aus Lindau (Bodensee) konnten am 28.06.11 erschrocken beobachten, wie ein Motorboot auf dem Bodensee in Flammen aufging.   

Gegen 14:29 Uhr erreichten die ersten eingehenden Notrufe die ILS-Allgäu um das brennende Boot zu melden. Die Wasserschutzpolizei , die sich bereits mit ihrem Polizeiboot auf die Unglücksstelle zubewegte konnte den Besitzer des Bootes noch rechtzeitig zu sich an Bord nehmen und so aus dem Gefahrenbereich retten.

Auch Einsatzkräfte der österreichischen Nachbarleitstelle wurden gleichzeitig alarmiert, da auch einige Meldungen von der österreichischen Seite in der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle Vorarlberg "RFL" eingingen. Unter anderem wurde ein Hubschrauber der Landespolizei (Typ Libelle) mit einer Löschvorrichtung eingesetzt. Die Überreste des brennenden Bootes wurden von der Feuerwehr und den Einsatzkräften des Technischen Hilfs Werk (THW) ans Ufer gebracht und Nachlöscharbeiten getätigt.

Der leichtverletzte Bootsführer konnte vom bereitgestellten Rettungsdienst versorgt- und stabil ins Krankenhaus gebracht werden.  

Bei der Bergung des schwerbeschädigten Bootes kam es zum Austritt geringer Treibstoffmengen. Umgehend wurde vorsorglich das Wasserwirtschaftsamt durch die ILS Allgäu verständigt und "Internationaler Voralarm" durch die Einsatzleitung ausgerufen.

28.06.2011 | Josef Dornach | Schichtführer ILS Allgäu

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